Wie auf dem langen Weg der Politik aus einer Geraden viele Kurven werden.
Bilder sagen mehr als viele Worte von Politikern!
Startseite
Geschichte
Presse vor 2005
Straßenplanung
Stand 2005
Presse 2005
Bürgerinitiative
Stand 2006
Presse 2006-1
Presse 2006-2
Stand 2007
Presse 2007
Stand 2008
Presse 2008
Stand 2009
Presse 2009
FB-Wöllstadt
Zukunft
Links
Impressum


Als ich vor über 30 Jahren nach Karben gezogen bin, war die Fortführung der B3 schon in den Straßenkarten eingezeichnet. Diese auch 2005 noch z.B. im ADAC StadtAtlas Rhein-Main enthaltene Umgehungsstraße war der ursprünglich geplante Rhein-Main-Lahn Schnellweg.

Der ungeschickte Trassenverlauf quer durch intakte Natur verhinderte den Bau bis heute.

Und zwischenzeitlich wurde die Trasse zum kommunalpolitischen Spielball zu Lasten der Anwohner, die wünschen, dass alle Politiker ohne Parteiproporz nur das Wohl der Bürger im Sinn hätten. Aber weit gefehlt.

Bei einem Bürgerentscheid am 13. 11. 1997 sprachen sich 63,9% der abstimmenden Karbener Bürger für einen "kreuzungsfreien Weiterbau der B3 auf einer neuen Trasse" aus.

Im Bundesverkehrswegeplan 2005 sind aus finanzellen Gründen jedoch von dieser oben gelb blinkenden Trasse nur noch kleine rote Kringel übrig geblieben - für eine sogenannte "ortsnahe Umfahrung"!


Im Regionalen Raumordnungsplan der Hessischen Landesregierung von 1972 war die Trasse bereits geplant (oben gelb blinkend), (siehe Karte Raumordnungsplan 1972), und auch im Flächennutzungsplan der Stadt Karben von 1972 war diese Trasse bereits so vorgesehen (siehe Karte Flächennutzungsplan 1972).

Dass nahe Petterweil eine große Auffahrt mitten in schützenswertem Gebiet geplant war, erregte zu Recht den Unmut der Bürger und Naturschutzverbände.

Seitdem ist aber der Begriff "Heitzhöfer Bachtal" Synonym für "schützenswertes Gebiet" geworden, auch heute - über 34 Jahre später - , obwohl die "blaue" Trasse über 1000m weiter östlich diskutiert wird, wo der Bach in der Nähe der B3 wirklich nicht mehr schützenswert ist.

Aber Feldhamster etc. sind ja zwischenzeitlich schon so "instrumentalisiert" worden

(siehe FAZ vom 23.3.2006) - dass sie bald schützenswerter sind als die Anwohner.



hoch zum Seitenanfang