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Bürger, laßt Euch nichts vormachen!
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"Solange keine soliden und unabhängigen Prüfungsergebnisse aller baulich möglichen Varianten auf der alten Trasse vorliegen, würden diese von der Bürgerinitiative gefordert, bis jede juristische Möglichkeit ausgeschöpft sei", so die BI.

Die von FDP und BI vorgeschlagene alternative Variante (blau), welche die kürzeste Trasse hat und am weitesten westlich vom Straßberg verläuft, wurde unqualifiziert abgebügelt. Diese Variante wurde vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Ende 2005 "wegen des hohen Untersuchungsaufwandes ... ohne nähere Untersuchung ... als signifikant nachteilig beurteilt und von vorn herein ausgeschlossen." Mit formalen und falschen Begründungen ohne Ortstermin für den Ausschluß der Variante: "Deutlich höherer Raumwiderstand im sensiblen Auenbereich des Heizhöfer Baches" und "ungünstigerer Zerschneidungseffekt landwirtschaftlicher Nutzflächen". Beide Killerphrasen hätten einer ordnungsgemäßen Prüfung nicht standgehalten. Die "blaue Trasse" ist nämlich nicht identisch mit der früheren "Wald-Trasse" und zerschneidet landwirtschaftlich nicht so wertvolles Gebiet - wie die am "Alteberg" tiefer gelegenen Trassenvarianten (grün und rot)!

Mit dem jetzt zu prüfenden Vorschlag V3 (hellblau) wurde autoritär die "Variantendiskussion abgeschlossen". Sie irren meine Herren, die Bürgerinitiative gibt nicht auf! Fakten! Zahlen! Beweise! Nicht alles, was betroffene Steuerzahler fordern, kann ohne Prüfung und revisionsfeste Ergebnisse "ohne nähere Untersuchung" oder ohne versprochene Untersuchung (Herr BM Schulz zur Tunnellösung!) einfach zu den Akten gelegt und ausgesessen werden. Es wird schon keiner merken - bis es zu spät ist.
Vor allem, wenn der CDU-Antrag zur Planungsbeschleunigung noch Rechte einschränkt, Fristen kürzt, Erörterungstermine streicht, Rechtsinstanzen reduziert.
Aufgepasst Bürger! Nachtigall ich hör dir trapsen.

Die von der Stadt zur Prüfung vorgeschlagene Variante V3 (hellblau) mit östlicher Umfahrung des Berufsbildungswerkes (gekurve mitten durch die Stadt!) und Verlegung der alten B3 auf den Toom-Parkplatz bindet die zukünftige Karbener Nordumgehung an (oben b) und zerschneidet nach einem unnützen Bauwerk (oben c) mit den Varianten V1 (rot) oder V2 (grün) landwirtschaftlich wertvolle Nutzflächen.
Die rote und grüne Trasse brächten nicht nur am Straßberg eine Verschlechterung der Lärmsituation, sondern auch dem zukünftigen neuen Baugebiet an der alten B3. Auch der gesamte Ortsrand von Okarben, der durch die Bahn schon genug beeinträchtigt ist, wird - aufgrund der Hanglage der rot/grünen Trassen - keine Ruhe durch den Entfall der alten B3 bekommen.

Was nutzt ein Politkerwort (CDU: "so weit wie möglich westlich"), wenn die Planer das Sagen haben.
Erinnern wir uns: die SPD hat 1997 auch für eine vernünftige Lösung der Karbener Verkehrsprobleme geworben (gedeckelte Troglösung in Okarben), und von der CDU den fachmännischen Nachweis über die angebliche Unrealisierbarkeit der Troglösung gefordert. Diese Lösung sei nämlich vom Straßenbauamt vor vielen Jahren selbst vorgeschlagen worden. Wenn die SPD diesen Nachweis nie erhalten hat, jetzt muss sie ihn für die Wähler beschaffen.
Und nicht nur die CDU hatte 1997 die "Wald-Trasse" in Wahlkampfzeichnungen benutzt, auch im Karbener Spiegel der SPD war sie so gezeichnet.  Siehe ebenfalls Wetterauer Zeitung vom 20.11.1997

Wir Wähler wollen ernst genommen werden und endlich eine "unparteiische" und für alle vernünftige Lösung erhalten. Machen Sie Ihre Versprechen wahr.



Am 26. März 2006 gehen 52,8% der Karbener Bürger zur Kommunalwahl und entscheiden:


Veränderte Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung (siehe Grafik der Stadt Karben) und diverse Aktivitäten aller Parteien in Bezug auf die B3-Varianten - erwirkten über ihre Bundes- und Landespolitiker ein nun korrektes Planungsverfahren mit Einbeziehung aller Varianten. Siehe unten.


Um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, finden Sie die Presseberichte ab der Kommunialwahl unter dem Menüpunkt Presse 2006-2




Die Veröffentlichung auf dieser Internetseite der Fotomontage einer Brücke über die Straße nach Petterweil führte zu einer regelrechten "Schlammschlacht" einiger Genossen in der Presse:




Am 8.November 2006 stellte das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Gelnhausen im gut besuchten Bürgerzentrum den Planungsstand 2006 vor. Dank des persönlichen Einsatzes von Nina Hauer (MdB, SPD) für die Tunnellösung und des zwischenzeitlich erfolgten Auftrags des Hess. Wirtschafts- und Verkehrsministers Dr. Alois Rhiel (CDU) alle Trassen zu prüfen, stellte das ASV den interessierten Bürgern 12 Varianten vor (siehe Presse 2006-2). Das ASV will auf Anregung von Besuchern der Bürgerversammlung auf seiner überarbeiteten Internetseite den Planungsstand des Projekts präsentieren.
Wir werden in Stand 2007 die Planungsvarianten ebenfalls kommentiert veröffentlichen.

Die Google-Earth Karte mit Varianten Stand 2006 und Links zu Fotos finden sie in Archiv 2006

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