Umgehungsstraßen sollen Verkehr entlasten ohne Menschen zu belasten,
deshalb: Ausbau der B3: JA – Enge Westumfahrung von Okarben: NEIN!

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Minister, hört die Signale!

Nach dem Erörterungstermin mit dem Wirtschaftsministerium am 10.11.2009 in Karben, war der Presse zu entnehmen (siehe FNP vom 11. Nov. 2009):

  • Die Planung ist nur so gut, dass gerade die gesetzlichen Grundlagen erfüllt werden und mit der "roten Trassenvariante" "Rechtssicherheit" gewährleistet ist.
  • Der durch die Wahlen am 27.9.2009 dokumentierte Bürgerwille wird ignoriert:
    Die Planer warten wieder mal ab. Sie hätten ja die beauftragten Varianten untersucht.
    Jetzt sei die Stadt am Zug.

Das kann doch nicht wahr sein!
Die Stadt hat gesagt was sie will: NEIN zur bisherigen Planung.

Da aber schon erwartet wurde, dass der Wille der Stadt ignoriert werden soll, haben betroffene Bürger im Vorfeld Fakten zusammen getragen, anhand derer man sieht, dass es so nicht sein kann, wie derzeit argumentiert wird.
Lesen Sie hier die Punkte: Minister, hört die Signale!


 

Eine Ortsumgehung sollte den Ort umgehen und sich nicht mitten durchschlängeln:
keine enge Umfahrung des Straßbergs!

Hier die Vorzugstrasse des Bundes rot, die in der Stadt Karben nicht durchsetzungsfähig ist.
Die blaue Trasse ist städtebaulich, verkehrstechnisch, kostenmäßig und für die Anwohner günstiger.

Der blauen Trasse wird vorgeworfen, sie sei nicht genehmigungsfähig (Naturschutz, Kosten, der Ortsteil Petterweil würde belastet) und wäre schon mehrmals abgelehnt worden.

Das läßt sich widerlegen:

  • Wenn der Naturschutz nicht ideologisch betrachtet wird, läßt sich ein Kompromiss finden.
  • Eine Gerade ist kürzer als geschwungene Bögen und bei der roten Trasse würden 2 zusätzliche Brückenbauwerke benötigt werden; also können die Kosten für rot nicht geringer sein als für blau. Apropos Kosten: Alle heutigen Zahlenangaben sind ganz grobe Planwerte z.B. ohne Probebohrungen etc. Stellen Sie sich vor, welcher Aufwand während der Bauphase für die rote Trasse erforderlich wird, um die Straße im fließenden Verkehr zu bauen. Oder soll die B3 nach bekanntem Muster einfach mal für Monate gesperrt werden? Beim Bau der blauen Trasse gibt es keinerlei Belästigungen für Anwohner und Autofahrer.
  • Die Nähe zu den Häusern von Petterweil und Okarben ist auf der Karte gut zu erkennen.
  • Die Straße kann tiefergelegt, der Abraum kann hangseitig aufgeschüttet werden.
  • Der Vorschlag zur blauen Trasse stammt aus 2005 und wurde jetzt erstmals geprüft.
  • Warum sollte es jetzt ein Aus für den Neubau geben, wenn alle gemeinsam mit den Planern zügig auf das Raumordnungsverfahren zuarbeiten würden und kompromissbereit wären?

Es ist besser, heute nochmal den Kopf anzustrengen, als noch in Jahren zu prozessieren.

Für Sie zum Download: Diese Google-Karte mit der roten und blauen Trasse

 


 

Naturschutz

Wenn ich sehe, was ich jedes Jahr an Grün aus meinem Garten herausschneiden muß, damit er nicht verwildert, d.h. die Natur breitet sich immer weiter aus, dann denke ich an die, die uns weiß machen wollen, dass eine Brücke die Natur am Heitzhöfer Bach zerstören würde.
So sieht es 2009 an der strittigen Stelle aus:

   

Wenn ich dann denke, wie in Friedberg beim B3-Neubau die Feldhamster umgezogen sind und man es geschafft hat, auch über das Straßbachtal der Natur eine gute Brücke zu bauen,

dann müsste es bei etwas gutem Willen auch in Karben möglich sein, Hamster-Schutzmaßnahmen gemeinsam zu organisieren und zu finanzieren anstatt Rechtsanwälte und Prozesse zu bezahlen und man könnte die ortsferne westliche Ortsumgehung im Interesse der Anwohner schnellstmöglich bauen. An K9 und Heitzhöfer Bach würden sogar zwei kleinere Brücken ausreichen. Dann wären immer noch zwei Brücken weniger als bei der roten Trasse erforderlich und die Zufahrt zu Naturfreundehütte und Anglerteich bliebe möglich. 


 

Was schert mich mein Geschwätz von Gestern II (Nachtrag zu hier)

Vom Saulus zum Paulus: So wie sich die neue Autobahn-Entlastungs-Bundes-Fern-Straße B3 um den Straßberg schlängeln soll, hat sich die Meinung einer örtlichen Partei zum Lückenschluss mal wieder völlig geändert.

  • 1971 forderte ihr Bürgermeister für die neue B3 eine Brückenkonstruktion über den Heizhöfer Bach einzuplanen (siehe hier).

  • 1997 beschloss die StVV Karben, dass in Okarben die B3 auf der bestehenden Trasse in einem zum Teil abgedeckelten Trog zu führen ist (siehe hier).

  • 1997 sprach sich ihr Bürgermeister vehement gegen ein durchgängiges Straßenband von Bad Nauheim nach Frankfurt aus und forderte die Bürger auf, mit "Nein" beim Bürgerentscheid zu stimmen, die Straße brauche man gar nicht (siehe hier).

  • 2008 als sich viele Politiker gegen die enge Westumfahrung des Straßbergs aussprachen, will die Partei dann sogar, dass sich die Stadt an den Mehrkosten für die Troglösung beteiligt (siehe hier).

  • 2009 nachdem klar ist, dass der Bund die enge Westumfahrung des Straßbergs bevorzugt, möchten sie nicht mehr als Blockierer gelten und befürworten die rote Trasse, damit so schnell wie möglich die für die Anwohner und die Stadtentwicklung schlechteste Lösung gebaut werden solle. Aber Straßen werden für die Ewigkeit gebaut. Und warum jetzt plötzlich diese überstürzte Hast?
    Lieber für die Bürger nochmals nachdenken, bevor es zu spät ist!

 

Der Straßberg kämpft jetzt gemeinsam!

Wie nach der Vorstellung der Vorzugstrasse durch das Straßenamt in der Presse zu lesen war (siehe FNP vom 16.5.2009) marschieren die Anwohner des Straßbergs jetzt gemeinsam gegen eine enge Umfahrung des Straßbergs, denn alle wollen eine einvernehmliche Lösung für alle Betroffenen, und alle sind für Naturschutz, aber nicht zum Nachteil der Menschen.
Am 10.6.2009 unterzeichneten nun Vertreter der Bürger des Straßberg gemeinsam einen Appell an die Fraktionsvorsitzenden der StVV Karben, die enge Westumfahrung des Straßbergs über Parteigrenzen hinweg abzulehnen, da die irreversiblen Konseqenzen der roten Trasse nicht nur von den Menschen heute, sondern auch noch von denen der zukünftigen Generationen zu tragen sein würden.

Lesen Sie hier den Originaltext:
Schreiben BI an StVV Karben vom 10.6.2009


 

Gedankensplitter zur engen Westumfahrung des Straßbergs

Wir wollen keine zusätzliche Ortsdurchfahrt einer Fernverkehrstraße mitten durch die Stadt, den Berg hinauf um den Straßberg herum! Wir wollen eine vernünftige Lösung.

  • Im Bürgerentscheid von 1997 sprachen sich 63,9 % der abstimmenden Karbener Bürger für einen "kreuzungsfreien Weiterbau der B3 auf einer neuen Trasse" aus. Dabei dachten sie nicht an die enge Westumfahrung des Straßbergs, sondern an eine kurze gerade Linie, die man ihnen gezeigt hatte (siehe hier). Da jetzt genauere Zeichnungen vorliegen, könnten die Bürger ja nochmal entscheiden.
    Im September gehen wir wieder wählen.

  • Im Konjunkturpaket 1-x wird das Geld zukünftiger Generationen ausgegeben.
    Wie wäre es mit einem "Schutzschirm" für die Menschen in Karben, die jetzt und zukünftig von Lärm und Abgasen der Fernverkehrsstraße betroffen sind?
    Besser, man gäbe das Geld gleich jetzt für eine vernünftige Lösung aus!

 

Neues am Straßberg!

Der Ausschuss für Stadtplanung und Infrastruktur der Stadt Karben tagt öffentlich am 14. Mai 2009 um 19 Uhr im Saal des Bürgerzentrums. Thema wird die Planung der Trassenführung der B3a sein.
Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Gelnhausen erläutert die Entscheidung des Bundes zur "roten Trasse" als gewünschte Vorzugstrasse. Für alle die beim B3-Ausbau gegen eine enge Ortsumfahrung vom Straßberg in Okarben sind, ist die Teilnahme an der Informationsveranstaltung am 14. Mai 2009 ein MUSS.

Das Gekurve am Berg wollen wir nicht:
Karte der Linienführung der roten Trasse


 

Yes we can!

Es ist amtlich, dass auch aus städtebaulicher Sicht die weiteste West-Umgehung am günstigsten ist, weil der Fernverkehr konsequent aus dem Ort ferngehalten wird und schnell an Karben vorbeifließt. Die westliche Umfahrung des BBW und weiträumige Umgehung von Okarben ist lt. städtebaulichem Planungsbeitrag die beste Lösung. Diese Variante erspart einen aufwändigen Verkehrsknoten zur Anbindung der K9 nach Petterweil an die B3 am Toom-Parkplatz: Das "Riesen-Eselsohr" als Auffahrtsrampe zu einer "Monsterbrücke" über zwei parallel verlaufende Trassen (alte und neue B3) wird nicht benötigt! Damit wird Okarben nicht optisch vom Stadtzentrum abgeschnitten, es führen keine zwei getrennte Straßen nebeneinander an der Tankstelle vorbei, und im Ortszentrum wird weniger Fläche mit Straßen versiegelt. Da keine Bundesstraße gegen den Willen der Kommune gebaut wird, haben wir es noch in der Hand! Und wenn es die richtigen Alternativen noch nicht gibt, müssen wir sie jetzt schnell schaffen!

Stadtverordnete entscheiden Sie sich gegen den Unsinn der engen Umfahrung des Straßbergs:
Karte der Linienführung der roten Trasse


 

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wir haben gehört,

  • dass potenzielle Lebensräume von Feldhamster und Grauammer wichtiger sind als tatsächlich am Straßberg anzutreffende Anwohner,
  • dass eine Brücke über den Heitzhöfer Bach Konflikte mit sich bringt die schwerwiegender sind als die am Ortsrand von Okarben,
  • dass der Ackerboden zwischen Kloppenheim und Petterweil wertvoller ist als bei Okarben,
  • dass neue Bäume alte Streuobstwiesen schützenswerter machen,
  • dass aus städtebaulicher Sicht die abgerückte, westliche Umgehung des BBW und weiträumige Umfahrung Okarbens die beste Lösung ist.
Weil wir also wissen, dass weite Umfahrungen für das "Schutzgut Mensch" günstiger sind und die "Unterflurtrasse" aus Umweltsicht zwar die Vorzugsvariante darstellen würde, aber aus "anderen Abwägungsgründen" ausschied, wird das "Schutzgut Mensch" am Straßberg seinen Artenschutz selbst in die Hand nehmen, indem die Anwohner gemeinsam die "Konfliktdichte" erhöhen.

Gemeinsam sind wir gegen diese enge Umfahrung des Straßbergs:
Karte der Linienführung der roten Trasse


 

Rechtssicherheit + Genehmigungsfähigkeit vs. langer Atem.

Die Straßenplanung muss rechtssicher sein. Also wurde die Prüfung der für die Anwohner und Autofahrer vernünftigsten Linienführung, weil am weitesten westlich von den Häusern entfernt und ziemlich geradeaus führenden "blauen Trasse" in letzter Minute noch in die Planung mit aufgenommen. Die Anwohner könnten ja durch Prozesse den Bau verzögern, wenn nicht alle Vorschläge geprüft werden.

Die Straßenplanung muss genehmigungsfähig sein. Also scheidet dem Augenschein nach eine Linienführung aus, bei der zu befürchten ist, dass institutionelle Verhinderer mit ihren Rechtsanwälten gegen eine für die Anwohner und Autofahrer vernünftige Linienführung prozessieren. Ja nicht mit denen anlegen, lieber mit den Anwohnern.

Nur - die Anwohner leben dort, verbringen nicht nur eine kurze Zeit, oder gar nur ihre Freizeit an der geplanten Autobahn-Entlastungsstraße. Ok, manche merken erst spät was auf sie und ihre Kinder zukommt, aber wenn sie erst mal wach sind, lassen sie nicht locker und haben einen langen Atem.

Sie wollen diese Straße hier nicht:
Karte der Linienführung der roten Trasse


 

Was schert mich mein Geschwätz von Gestern!

Wenn man vor Ort den Berghang über grüne Felder hinunterschaut, sieht man eine Straßenplanung mit ganz anderen Augen als auf einer Planskizze. Man sieht die mögliche Zerstörung eines sehr schönen Landschaftsbildes. Man kann sich dann die sehr starke Belästigung durch Emissionen nicht nur für den Straßberg, sondern auch für den östlichen Teil von ganz Okarben vorstellen, die entsteht, wenn sich die Fernverkehrsstraße den Straßberg hochschlängelt.

Im letzten Jahr standen von allen Parteien viele Politiker aus Bund, Land und Stadt Karben am Rodheimer Weg und waren sich einig: Hier soll sich die Straße nicht hochschlängeln (siehe hier). Wir sind gespannt, wie diese Politiker zu ihrem Wort stehen.

Sie wollten hier die Bundesstraße auch nicht:
Karte der Linienführung der roten Trasse


 

 
 

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