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Wer nicht kämpft und resigniert, der hat schon verloren!
Deshalb: Ausbau der B3: JA – Enge Westumfahrung von Okarben: NEIN!

Wir bleiben standhaft und kämpfen weiter für die bessere Lösung:
Es geht nicht um "Raumwiderstände" - es geht um Menschen!

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Bitte eine vernünftige Verkehrslösung, aber keine enge Ortsumfahrung!

  • Wie aus der FNP vom 15.10.12 zu erfahren war, hat das Gespräch des ASV mit allen Stadtparlament-Fraktionsvorsitzenden stattgefunden, in welchem gesagt wurde, dass die enge Umfahrung des Straßbergs zwar weiterhin die Vorzugstrasse ist, da von der Stadt aber abgelehnt, nicht weitergeplant würde.
  • Die Beschlußlage der Stadt ist weiterhin "gerade aus westlich des BBW vorbei".
  • Um ein höheres Verkehrsaufkommen auf der B3 in Karben nach Fertigstellung der Nordumgehung und der B3-Ortsumfahrung von Wöllstadt dann auf der bisherigen B3-Trasse bewältigen zu können, werden jetzt Verbesserungsmaßnahmen auf der alten B3 Trasse geprüft, wie z.B. längere Einfädelspuren.
  • Es wird auch eine Bündelung an der alten B3 Trasse geprüft, ohne Trog, mit Schallschutz und anderer Omega-Anbindung in Okarben, anderen Ampelphasen ...
  • Auf dem B3-Teilstück durch Okarben zeigt die Verkehrsmengenkarte 2010 täglich 14.132 Fahrzeuge.
    Die neuen Zählstationen liefern zwar aktuelle Daten, jedoch ohne Ziel- und Quellverkehrangaben.
  • Mit dem Bau einer Ortsumfahrung des Straßbergs, auf einer wie auch immer geführten neuen Trasse, ist kurzfristig nicht zu rechnen. Da in dieser Zeitspanne die heute schon über 8 Jahre alten Planungsgrundlagen noch mehr veraltet wären, müssten für eine Neuplanung neue Planungsunterlagen geschaffen werden.
  • Dazu müssen die als fehlerhaft angeprangerten alten Gutachten überarbeitet werden.


In der Stadtverordnetenversammlung vom 23.3.2012 wurde ein erneuter Vorstoss der SPD behandelt, die geplante neue Umgehungsstraße B3 weiterhin mitten durch Okarben zu führen. Als Kompromiss wurde beschlossen, dass die Fraktionsvorsitzenden vom Amt für Straßenbau über Möglichkeiten informiert werden sollen, die sich in Zusammenhang mit dem Bau zusätzlicher Bahngleise ergeben.


Die Bürger haben sich für eine vernünftige Verkehrspolitik entschieden:

Bei der Kommunalwahl im April 2011 haben sich in Okarben 59,9 % gegen die rote Trasse entschieden,
lediglich 40,1 % haben Parteien gewählt, die sich im Wahlkampf für die rote Trasse ausgesprochen hatten.
Insgesamt erhielten dadurch CDU, FW und FDP, die eine Koalition bilden, die Mehrheit der Sitze in der Stadtverordnetenversammlung. Siehe Presse.

In Folge des Quotenverfahrens mit Restausgleich nach größten Bruchteilen gab es in Okarben einiges Hin- und Her, bis letztendlich durch den Ortsbeirat doch noch der Ortsvorsteher gewählt wurde, der bei der Ortsbeiratswahl die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte.Siehe Presse.


"Ein unfairer harter Wahlkampf hat begonnen",

postuliert die SPD in ihrem Karbener Spiegel 1/2010, stellt auf Seite 2 fest, dass Staus immer länger werden und fordert publikumswirksam "Verkehrsprobleme müssen unbedingt gelöst werden", den schnellstmöglichen Einstieg in das Raumordnungsverfahren für die B3 auf Basis der roten Trasse und appeliert an die Koalition, im Interesse der Bürger und Pendler, über ihren Schatten zu springen.

Bitte nicht schon wieder die B3 zum Wahlkampfthema machen,
sondern im Interesse von Karbens Bürger überparteilich zusammenarbeiten!
Kommunalpolitik zum Besten für die Kommune!

Vor jeder Wahl wird mit Halbwahrheiten auf Stimmenfang gegangen. Viele Bürger können das Thema B3 schon nicht mehr hören. Aber richtig wissen was Sachstand ist, tun sie aufgrund dieser gebetsmühlenartig vorgetragenen Halbinformationen und z.T. überholten Altinformationen auch nicht.

Zurück zum Karbener Spiegel 1/2010 und seinen Aussagen die hier vollständig und aktuell wieder gegeben werden:

  • "Verkehrsprobleme müssen unbedingt gelöst werden":
  • Da sind sich bis auf wenige Ideologen alle Parteien einig. Ist also keine Forderung nur der SPD. Aber im Karbener Spiegel von 1997 wollte sie den "Lückenschluss" nicht. Also bitte nicht heute das Gegenteil erneut zum Wahlkampfthema machen.
  • "Weiterführung der B3 unter Berücksichtigung der Belange der betroffenen Bürger":
  • Die betroffenen Bürger wollen, dass sich der überörtliche Verkehr aus der Wetterau nicht durch den Ort schlängelt, und dass die Umgehungsstraße nicht die rote Trasse ist. Das haben sie beim Bürgerentscheid 1997 und bei der Bürgermeisterwahl 2009 klar entschieden.
  • "Trassenverlauf verworfen und damit weitere Planungsarbeiten verhindert":
  • Uns wird weis gemacht, dass im Raumordnungsverfahren noch eine Veränderung des Trassenverlaufs möglich gewesen wäre. Richtig ist, dass nur durch die erfolgte Ablehnung der roten Trasse, noch 2011 über eine ganz andere Trassen-Variante gesprochen werden kann. Bei Eintritt in das Raumordnungsverfahren wäre nur noch eine Trassen-Verschiebung von maximal 50 m verhandelbar gewesen. Die Verhinderung der Planungsarbeiten entsteht in Wirklichkeit dadurch, dass die Stadt Karben (leider immer noch) nur parteipolitisch, wahltaktisch und nicht mit einer Stimme zum Thema B3 spricht.
  • "renaturiertes Heizhöferbachtal entwerten":
  • Diese Aussage hätte für die im letzten Jahrhundert geplante Trasse gegolten, die geradeaus direkt am Waldrand mit einer zusätzlichen Verbindungsstraße nach Burgholzhausen geplant war, und zu unser aller Glück verhindert wurde. Heute würde die gerade Verbindung viel weiter östlich verlaufen. Die Brücke würde über den Bach gehen, wo er weit und breit nicht renaturiert ist, und wäre vom Naturfreundehaus genau so weit entfernt wie die rote Trasse.
  • "Erholungswert des Lilienwaldes verringern":
  • Wie man auf der unten dargestellten Karte sehen kann, liegt das Pfadfinderlager Lilienwald am westlichen Ende des renaturierten Bachlaufs, so weit von jeglicher Trasse entfernt, dass ein Hinweis darauf im Zusammenhang mit der B3 und dem "verringerten Erholungswert", eine reine Meinungsmache ist. Es ist ein Affront gegen die (von der roten Trasse bedrohten) steuerzahlenden Anwohner des Straßbergs, die dort nicht nur das Wochenende verbringen, sondern sich von ihrer täglichen Arbeit erholen müssen.
  • "K9 nach Süden zu verschwenken":
  • Wenn die Straße nach Petterweil (auf der Karte unten grau) südlich vom BBW über die rote Trasse geführt werden würde, wäre das BBW auch von hinten durch diese Straße begrenzt, die dann eine noch aufwendigere Brücke über die rote Trasse benötigen würde, da sie dann auch die Einmündung der Nordumgehung in die alte B3 am Toom-Parkplatz berücksichtigen müsste. Wahlkampf mit unfertigen Gedanken?
  • "der Ausbau aus dem vordringlichen Bedarf (des Bundes) herausgenommen wird":
  • Wenn die Folgen, die für Karben jetzt plötzlich so dramatisiert werden, wirklich eintreten, sollten die Argumente unserer Kommunal- und Landespolitiker an die Bundespolitik und deren Ministerium so eindringlich sein, dass der vordringliche Bedarf weiterhin erkannt wird. Dies wird aber nur überparteilich gelingen, wenn die Verantwortlichen der Stadt Karben eine Sprache reden.
  • "vierspuriger Ausbau zwischen Bad Vilbel und Karben macht Karben endgültig zum Nadelöhr":
  • Dies ist eine Killerphrase. Erstens hat neulich auch die SPD diesen Wunsch noch mitgetragen. Zweitens ist es doch wohl besser, wenn wenigstens von Karben bis Frankfurt der Verkehr rollt. Denn Wöllstadt hat dann ja auch eine Umgehungstraße, und die Nordumgehung ist dann hoffentlich gebaut und fließt gut ab.
  • "über ihren Schatten springen":
  • Wie Sie wissen, baut der Bund keine Umgehungsstraße gegen den Willen der Gemeinde. Also springen Sie über Ihren Schatten und helfen in der Kommune mit, dass in Karben endlich die B3 nicht mehr Wahlkampfthema ist, sondern zusammen mit dem Land eine vernünftige Lösung vorgeschlagen wird, die von der größten Mehrheit getragen wird und so nachhaltig ist, dass die nächste Generation nicht bereits die nächste Umgehungsstraße planen muß, weil sich die jetzt zu Planende wieder durch den Ort schlängelt.!

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Die Mutmaßungen im Umweltgutachten müssen verifiziert werden

Die Umweltverträglichkeitsstudie aus 2004 brachte alle ortsfernen Alternativen zu Fall und führte zur Abqualifizierung der blauen Trasse, obwohl diese aus Kosten- , Verkehrs- und Städtebau- Sicht als die beste Lösung begutachtet wurde.
Die in der schulbuchartigen, umfangreichen UVS1 enthaltenen Naturschutzargumente sind z.T. eher theoretischer Art und wurden überbewertet. Die Gewichtung der Argumente und Erkenntnisse aus den anderen Gutachten zur fachlichen Abwägung sind nicht standardisiert und daher nur subjektiv vergleichbar. Die in den 3 genannten Planungsbeiträgen beste Lösung fällt, mathematisch nicht nachvollziehbar, einfach unter den Tisch.

Deshalb sind noch einige Punkte zu hinterfragen, die wir in der Umweltverträglichkeitsstudie als falsch feststellen mussten, und die zu Unrecht das Gekurve durch die Stadt bevorzugen läßt.

Fazit: Wir wollen die Unparteilichkeit der Verfasser nicht in Frage stellen, aber der Leser tappt in einige Fallen, bis hin zum Zirkelschluss der Argumente. Die lang vorbereitete Strategie bestimmter Kreise ist damit leider zu Ungunsten der Bürger aufgegangen. Die Anwohner freuen sich, in welcher theoretisch hochwertigen Natur sie leben. Ihre Spaziergänge, auf denen sie die beschriebenen Argumente nicht nachvollziehen können, werden sogar noch gegen sie als Konfliktschwerpunkt "Feierabenderholung" verwendet. Es wäre ihnen lieber, wenn die Straße nicht eng um ihre Häuser geführt würde, dann gäbe es einen Konfliktschwerpunkt weniger und sie müssten sich nicht vom Autoverkehr erholen. Es genügt schon der Bahnverkehr.

Details siehe: Minister, hört die Signale!

 


Ausbau der B3: JA – Enge Westumfahrung von Okarben: NEIN!

Jeder Befragte, der nicht nach Parteikonsens antworten muss, sagt: Lasst den Verkehr vom Ende des Ausbaus der B3 möglichst geradeaus weiter nach Wöllstadt fahren, an Karben vorbei. Die heutige B3 (unten gelb) wurde bereits als eine Umgehungsstraße von Kloppenheim und Okarben gebaut. Wenn jetzt die nächste Generation Umgehungsstraße geplant wird, dann doch aber bitte so, dass sie auch nachhaltig ist. Das ist die rote Trasse nicht. Sie wird lediglich nach rechtlichen Gesichtspunkten (weil Verbandsklagen ausbleiben) als optimal angesehen - wenn man sich da nicht täuscht!

Die blaue Trasse war in der Vorlage an den Bund von Gutachtern als die verkehrlich und städtebaulich beste Lösung beurteilt worden und würde von den Bürgern akzeptiert.

rote und blaue Trasse von Petterweil aus

Die Grafik zeigt im Blick von Petterweil in Richtung Okarben, wie weit die blaue Trasse von Petterweil entfernt wäre, und dass sie nicht mit der (zu Recht abgelehnten) Planung von 1972 vergleichbar ist.
Gleichzeitig ist ersichtlich, dass die Naturfreundehütte näher an der roten Trasse wäre als an der blauen.
Der renaturierte und schützenswerte Teil des Heizhöfer Baches befindet sich zwischen Pfadfinderlager und Froschteich.
Wie der Heitzhöfer Bach an der blauen Trasse aussieht sehen sie hier.
NEIN zur östlichen Umfahrung des BBW und der engen westlichen Umfahrung des Straßbergs mittels der roten Trasse, welche die neue B3 wieder durch den Ort schlängelt und keine echte Ortsumgehung darstellt.
Diese Straße wird hauptsächlich vom Fernverkehr genutzt und von LKWs, die von Butzbach nach Offenbach die Autobahn und das Frankfurter Kreuz meiden wollen. Diese sollen sich dann aber nicht durch Karben schlängeln.
Die gewählten Kommunalpolitiker haben 2009 für das Wohl der Karbener Bürger und gegen die Vorzugslösung des Bundes (rote Trasse) gestimmt.
Wenn die neue Bundesstraße gebaut werden soll, muss sich die Planung mehr nach dem Willen der Bürger richten: Wess' Brot ich ess' des Sprach' ich red' - nicht nur bei Studien zur Auswirkung des Straßenbaus auf einzelne Schutzgüter. Wer bezahlt denn Planung und Bau der Bundesstraße mit wessen Steuergeldern?

Durch klick auf die Karte oben erscheint eine große Darstellung. Hier können Sie das Bild im Querformat ausdrucken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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